Berliner Literaturkritik

© Die Berliner Literaturkritik, 04.04.08 BERLIN (BLK) – Die „FAZ“ bespricht Siri Hustvedts Roman „Die Leiden eines Amerikaners“ und den Lyrikband „Ich hab so Sehnsucht nach Gewalt“ von Sigi Hirsch. Die „SZ“ behandelt Les Murrays Gedichtband „Übersetzungen aus der Natur“ und den Roman „Der Ruinenwächter von Havanna“ von António José Ponte. „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ Der Lyrikband „Ich hab so Sehnsucht nach Gewalt“ des „Gebrauchspoeten“ Sigi Hirsch sei vordergründig ein Abgesang auf die sonntäglich hervorgerufene Langeweile, welche den Äußerungen „neunmalkluger Tatort-Kommissare“ geschuldet sei, berichtet die „FAZ“. „Blutig und absurd“ und oftmals auch „alkoholisch heiter“ seien die Gedichte im Einzelnen. Die Tiefe der Verse liege jedoch in der Kombination von subtilem Humor mit diversen Klischees aus der Welt der Kriminalität. Zudem fehle es dem Dichter keineswegs an „Sprachwitz“, welcher in dem schmalen Buch „Amok“ laufe.